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Aktuelle Medienmitteilungen

23.05.2020  | Die Freiburger EVP lädt ein, jetzt den Appell für die Pflege zu unterzeichnen

Das Pfle­ge­per­so­nal hat in den ver­gan­ge­nen Wochen einen super Job gemacht. Und dies teil­weise unter sehr her­aus­for­dern­den Bedin­gun­gen. Dafür wurde oft geklatscht und ihm in den Medien viel Lob gespen­det. Das reicht jedoch nicht aus. Der Frei­bur­ger EVP-​Vorstand ist sich einig, dass jetzt Taten fol­gen müs­sen und unter­stützt den “Appell für die Pflege”.

Der vom Schwei­zer Berufs­ver­band der Pfle­ge­fach­frauen und Pfle­ge­fach­män­ner SBKASI lan­cierte Appell erin­nert daran, dass in zehn Jah­ren 65000

Das Pflegepersonal hat in den vergangenen Wochen einen super Job gemacht. Und dies teilweise unter sehr herausfordernden Bedingungen. Dafür wurde oft geklatscht und ihm in den Medien viel Lob gespendet. Das reicht jedoch nicht aus. Der Freiburger EVP-Vorstand ist sich einig, dass jetzt Taten folgen müssen und unterstützt den "Appell für die Pflege".

Der vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK - ASI lancierte Appell erinnert daran, dass in zehn Jahren 65’000 Pflegende fehlen werden, dass fast jede zweite Pflegefachperson aus dem Beruf aussteigt, dass unser Gesundheitswesen nur dank ausländischem Gesundheitspersonal funktioniert und dass über 11’000 Pflegestellen im Frühjahr 2020 offen waren.

Der Appell unterstützt die Forderungen der Pflegeinitiative, indem mehr Pflegefachpersonen ausgebildet werden, die Pflegenden mehr Zeit für ihre Patienten haben, bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden und die Pflegenden im Beruf bleiben und der Pflegeberuf aufgewertet wird.

 

 

© Photo by Ani Kolleshi on Unsplash

02.05.2020  | Freiburger Umweltmotion – 500 Millionen fürs Klima

Eine Motion for­dert, dass der Kan­ton Gel­der für grif­fige Mass­nah­men für Klima– und Umwelt­schutz für die Zeit nach Corona zur Ver­fü­gung stellt. Der Vor­stand der Frei­bur­ger EVP unter­stützt die Motion.

Der Schutz von Got­tes Schöp­fung ist seit eh und je ein Anlie­gen der Kir­che – und damit auch von der EVP. Der Umwelt– und Kli­ma­schutz war ein gros­ses

Eine Motion fordert, dass der Kanton Gelder für griffige Massnahmen für Klima- und Umweltschutz für die Zeit nach Corona zur Verfügung stellt. Der Vorstand der Freiburger EVP unterstützt die Motion.

Der Schutz von Gottes Schöpfung ist seit eh und je ein Anliegen der Kirche – und damit auch von der EVP. Der Umwelt- und Klimaschutz war ein grosses Problem vor Corona. Nun „zwang" das kleine Virus die ganze Welt zu einer Reaktion. Der Wille zur Einschränkung war auf einmal da. Was aber ist nach Corona? Alles wieder bei der alten Normalität, die ja das Problem war?

Eine neue Motion fordert deshalb, dass der Kanton Freiburg nun Gelder für griffige Massnahmen für Klima- und Umweltschutz für die Zeit nach Corona zur Verfügung stellt. Der Vorstand der Freiburger EVP unterstützt die Motion.

Drucken Sie das Blatt aus und unterschreiben Sie. Achtung: Pro Wohnort ein (separates) Blatt.

  • Formular Volksmotion: 500 Millionen für klima- und umweltfreundliche Massnahmen im Kanton Freiburg
  • Anleitung: Volksmotion unterschreiben in Zeiten von Corona
  • Argumentarium zur Volksmotion

 

 

© Photo by Aaron Burden on Unsplash

23.04.2020  | Gemeinsame Erklärung Covid-19

Gemein­same Erklä­rung der poli­ti­schen Par­teien des Kan­tons Frei­burg und der im frei­bur­gi­schen Gros­sen Rat ver­tre­te­nen Wahl­lis­ten betref­fend die Covid-​19-​Pandemie.

Seit mehr als einem Monat leben wir nun in einer nie da gewe­se­nen Situa­tion: Wie es in Frie­dens­zei­ten sel­ten der Fall ist, haben wir beschlos­sen,

Gemeinsame Erklärung der politischen Parteien des Kantons Freiburg und der im freiburgischen Grossen Rat vertretenen Wahllisten betreffend die Covid-19-Pandemie.

Seit mehr als einem Monat leben wir nun in einer nie da gewesenen Situation: Wie es in Friedenszeiten selten der Fall ist, haben wir beschlossen, individuelle und kollektive Massnahmen zur Bekämpfung der Krankheit Covid-19 zu ergreifen. Wenn wir das getan haben, dann deshalb, weil das Gemeinwohl über den legitimen persönlichen und wirtschaftlichen Interessen von jeder/jedem Einzelnen steht.

Der Bundesrat hat die ausserordentliche Lage ausgerufen, um die rasche Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern und sicherzustellen, dass unser Gesundheitssystem diese Pandemie bekämpfen kann. In unserem Kanton hat der Staatsrat starke und konkrete Massnahmen beschlossen, um diesen Effort zu unterstützen. Wir, die freiburgischen politischen Parteien und die im Grossen Rat von Freiburg vertretenen Wahllisten, sind stolz darauf, Teil dieser Gesellschaft zu sein, die nun aufgerufen ist, kollektiv zu handeln. Auch wir müssen zu dieser gemeinsamen Anstrengung beitragen, ebenso wie die sehr vielen aktiven Verbände und Initiativen, die spontan im Geiste der Solidarität und Grosszügigkeit entstanden sind.

Wie andere Aspekte des öffentlichen Lebens muss auch das politische Leben in einer anderen Form weitergehen. Abstimmungen und Wahlen sind verschoben worden; Versammlungen und Räte auf Gemeinde und kantonaler Ebene treten nicht mehr zusammen. Andererseits kann und muss die Politik als Ausdruck der Demokratie weitergehen: Debatte, Austausch, Vorschläge und sogar Kritik müssen auch in dieser heiklen Phase weitergehen. Es liegt in der Verantwortung des Staatsrates, der Oberamtmänner und -frauen und der Gemeinderäte, uns durch diese Phase zu führen, und sie verdienen unser Vertrauen und unsere Unterstützung im Kampf gegen die Pandemie.

Wir vertreten oft unterschiedliche und manchmal divergierende Ansichten, aber wir sind uns einig in dem Ziel, das wir als Gesellschaft verfolgen müssen: dieser aussergewöhnlichen Situation zu begegnen. Es wird die Zeit kommen, darüber nachzudenken, was nach dieser Krise zu tun ist. Vorerst liegt die Priorität jedoch woanders: Diese Pandemie muss überwunden werden. Wir wollen unsere Bevölkerung, insbesondere die Schwächsten, schützen. Wir wollen unsere Unternehmen in die Lage versetzen, ihre Nachhaltigkeit und ihre Arbeitsplätze zu sichern. Und wir wollen dies tun, indem wir eine „offene, dem Wohlergehen und der Solidarität verpflichtete Gesellschaft“ bleiben, „welche die Grundrechte garantiert und die Umwelt achtet“ (Präambel der Kantonsverfassung). Dazu müssen wir diese starken, aber notwendigen Massnahmen so lange umsetzen, wie es nötig ist. Und wir wollen all dies gemeinsam tun.

 

In der Reihenfolge des kantonalen Registers der politischen Parteien

  • Christlichdemokratische Volkspartei des Kantons Freiburg (Kontaktperson Herr Damiano Lepori, Präsident)
  • Sozialdemokratische Partei Kanton Freiburg (Kontaktperson Herr Benoît Piller, Präsident)
  • FDP.Die Liberalen Freiburg (Kontaktperson Herr Sébastien Dorthe, Präsident)
  • Mitte Links-CSP Freiburg (Kontaktperson Frau Sophie Tritten, Präsidentin)
  • Schweizerische Volkspartei Kanton Freiburg (Kontaktperson Herr Christophe Blaumann, Präsident)
  • Grüne Freiburg (Kontaktpersonen Frau Mirjam Ballmer und Herr Julien Vuilleumier, Co-PräsidentInnen)
  • Evangelische Volkspartei Kanton Freiburg (Kontaktperson Herr Simon Grebasch, Präsident)
  • Bürgerlich-Demokratische Partei Freiburg (Kontaktperson Herr Anthony Jaria, Präsident)
  • Eidgenössisch-Demokratische Union (Kontaktperson Herr Marc Bachmann, Präsident)
  • Freie Wähler Sense (Kontaktperson Herr André Schneuwly, Grossrat)
  • « La Broye c’est vous » (Kontaktperson Herr Cédric Péclard, Grossrat)

 

© Photo by Brian McGowan on Unsplash

12.03.2020  | Freispruch für gelebte Solidarität für den Freiburger Norbert Valley

Wäh­rend in Bun­des­bern das Par­la­ment tagte, stand der Frei­bur­ger Pfar­rer Nor­bert Val­ley vor dem Poli­zei­ge­richt La Chaux-​de-​Fonds. Er hatte einen abge­wie­se­nen Flücht­ling in sei­ner Kir­che über­nach­ten las­sen und ihm zu essen gege­ben. Dafür war er zu einer Geld­strafe ver­ur­teilt wor­den und ging in Rekurs – zu Recht, wie der Rich­ter nun in zwei­ter Instanz befand.

In ers­ter Instanz war Nor­bert Val­ley, EVP-​Spitzenkandidat bei den Natio­nal­rats­wah­len 2019 im Kan­ton Waadt, wegen För­de­rung eines ille­ga­len Auf­ent­halts

Während in Bundesbern das Parlament tagte, stand der Freiburger Pfarrer Norbert Valley vor dem Polizeigericht La Chaux-de-Fonds. Er hatte einen abgewiesenen Flüchtling in seiner Kirche übernachten lassen und ihm zu essen gegeben. Dafür war er zu einer Geldstrafe verurteilt worden und ging in Rekurs – zu Recht, wie der Richter nun in zweiter Instanz befand.

In erster Instanz war Norbert Valley, EVP-Spitzenkandidat bei den Nationalratswahlen 2019 im Kanton Waadt, wegen Förderung eines illegalen Aufenthalts schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 1000 Franken sowie zur Zahlung der Verfahrenskosten verurteilt worden. Valley vertrat die Auffassung, dass diese Verfügung im direkten Widerspruch zu seinem Gewissen und seinen Überzeugungen stand.

Der Einzelrichter befand nun, Valley habe nur sporadisch Hilfe geleistet. Er habe nur einzelne Male Unterschlupf gewährt und Lebensmittel abgegeben. Dies reiche nicht aus für eine Verurteilung. Menschenrechtsaktivisten, Kirchenvertreter und EVP-Gefährten brachen bei der Urteilsverkündung im Gerichtsaal und später auf dem Rathausplatz in Jubel aus.

 

Nächstenliebe ist kein Schleppertum

Fast zeitgleich haben sich die Ratsmitglieder der EVP in der Frühlingssession zusammen mit einer Minderheit im Nationalrat vergeblich dafür eingesetzt, dass Menschen künftig nicht mehr dafür bestraft werden, wenn sie aus humanitären Gründen hilfsbedürftigen Flüchtlingen in der Schweiz Hilfe leisten. Die Ratsmehrheit jedoch lehnte eine Initiative leider ab, die eine entsprechende Änderung des Ausländer- und Integrationsgesetzes verlangte.

Die EVP-Ratsmitglieder hatten mit einer Minderheit beantragt, der Initiative Folge zu geben. „Barmherzigkeit soll in unserem Land weiterhin bestraft werden, was ich nicht verstehe. Es kann nicht sein, dass Menschen, die aus Nächstenliebe helfen, gleich behandelt werden wie kriminelle Schlepper“, argumentierte EVP-Nationalrätin Lilian Studer. Die Schweiz müsse endlich damit aufhören, Menschen zu kriminalisieren, die aus humanitären Gründen handeln, so die Forderung der EVP-Parlamentarier.

„Es muss in der Schweiz mit ihrer humanitären und christlichen Tradition klar zwischen Fluchthilfe aus Nächstenliebe oder humanitären Gründen und finanziell motiviertem Schlepperwesen unterschieden werden“, forderte EVP-Nationalrätin Marianne Streiff. „Viele europäische Staaten handhaben dies längst so.“ Nach heutigem Recht kann Hilfe für Menschen, die unerlaubt in die Schweiz einreisen oder sich dort aufhalten, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden. Meist werden die Helfer zu Geldstrafen verurteilt und erhalten einen Eintrag ins Strafregister.

 

• Bericht „Schweiz aktuell“:
https://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktuell/video/pfarrer-norbert-valley-wird-freigesprochen?id=0d14d57d-ee5c-4af9-911c-1a96858266b0

24.01.2020  | Die EVP Freiburg sagt Nein zur Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm

Der vor­ge­schla­gene Geset­zes­text schafft Rechts­un­si­cher­heit und gefähr­det die Mei­nungs– und Gewis­sens­frei­heit. Als Folge emp­fiehlt die EVP Frei­burg den Stimm­bür­ge­rin­nen und Stimm­bür­gern, die Erwei­te­rung der Anti-​Rassismus-​Strafnorm abzulehnen.

Die EVP Frei­burg setzt sich sowohl für Mei­nungs­frei­heit als auch gegen Hass gegen bestimmte Per­so­nen­grup­pen ein. Die neue Straf­norm nun aber schafft

Der vorgeschlagene Gesetzestext schafft Rechtsunsicherheit und gefährdet die Meinungs- und Gewissensfreiheit. Als Folge empfiehlt die EVP Freiburg den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm abzulehnen.

Die EVP Freiburg setzt sich sowohl für Meinungsfreiheit als auch gegen Hass gegen bestimmte Personengruppen ein. Die neue Strafnorm nun aber schafft Hass nicht ab, sondern kreiert ein juristisches Ungleichgewicht zugunsten der LGBTI-Lobby. Die bloss kritische Äusserung an gewissen sexuellen Lebensstilen und Praktiken gerät unter Straftatverdacht. Mit dem Paragraphen wird demnach nicht das Ziel verfolgt Hass zu eliminieren, sondern bestimmte Meinungen, die nach Ansicht der Initianten nicht sein dürfen.

Der Gesetzestext lässt einen solchen Interpretationsspielraum, dass eine eklatante Rechtsunsicherheit entsteht. Wann wird jemand «diskriminiert» oder «herabgesetzt», wann die «Menschenwürde» verletzt? Das Schwingen mit der Drohkeule schwört unnötige Gänge vors Gericht herauf.

Nicht nur die Meinungsfreiheit, auch die Gewissensfreiheit ist tangiert. Unrechte Brandmarkungen und Verurteilungen sind nicht unwahrscheinlich. Es könnte reichen, wenn beispielsweise eine öffentlich-rechtliche Kirche eine Segnung oder einen Posten verweigert aufgrund der gelebten «sexuellen Orientierung», oder wenn eine Partnervermittlung nur heterosexuelle Partner vermittelt.

Die aktuelle Gesetzeslage erlaubt es allen Menschen, die konkret mit Hass konfrontiert werden, Massnahmen zu ihrem Schutz zu ergreifen. Diese Antidiskriminierungsinitiative bedroht den angstfreien Diskurs im Dienste einer ethischen Sexualität, wo Meinungen erwünscht sind und nicht Maulkörbe.

 

© Photo by Sandy Millar on Unsplash

21.10.2019  | Die EVP Freiburg dankt den Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung

Mit knapp 4500 Stim­men hat die EVP Frei­burg an der Natio­nal­rats­wahl 2019 mit­ge­hol­fen, die Mitte zu stärken.

Mit einer vol­len Natio­nal­rats­liste ist die EVP Frei­burg zur Wahl am 20. Okto­ber ange­tre­ten. Den Spit­zen­platz hat die See­län­der Fami­li­en­frau und

Mit knapp 4‘500 Stimmen hat die EVP Freiburg an der Nationalratswahl 2019 mitgeholfen, die Mitte zu stärken.

Mit einer vollen Nationalratsliste ist die EVP Freiburg zur Wahl am 20. Oktober angetreten. Den Spitzenplatz hat die Seeländer Familienfrau und Primarlehrerin Mirjam Lehmann-Ritter aus Fräschels errungen. Die 4'482 EVP-Stimmen haben mitgeholfen, die beiden Sitze der Mitte, der CVP, zu sichern. Mit einem kleinen Plus beim Wähleranteil auf 0.74 %, hat die EVP im Kanton Freiburg noch Potenzial nach oben.

4 der 7 gewählten Nationalräte im Kanton Freiburg sind Frauen (plus 2), darunter von der CVP-Frau Christine Buillard-Marbach (bisher) aus Ueberstorf und Marie-France Roth Pasquier (neu) aus Bulle. Für den zweiten Wahlgang für den Ständerat empfiehlt der EVP-Vorstand, weiterhin Beat Vonlanthen von der CVP das Vertrauen auszusprechen, der sich gerade auch in ethischen Fragen zu biblischen Werten stellt.

Schweizweit hat die EVP das erhoffte Wahlziel mit einem zusätzlichen Sitz im Kanton Aargau mit Lilian Studer vollumfänglich erreicht und ist jetzt mit Marianne Streiff-Feller (Bern) und Nik Gugger (Zürich) zu dritt im Nationalrat vertreten, was sehr erfreulich ist. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums ein schönes Geburtstagsgeschenk!

Zahlenmässig ist die EVP im Kanton Freiburg gemäss Freiburger Nachrichten vom 21.10.19 "quasi bedeutungslos". „Aber auch nur wenig Salz und Licht erfüllen (ausgezeichnet) ihren Zweck“. Es freut den Kantonalvorstand, dass die mit Gerhard Andrey neu in den Nationalrat eingezogenen Freiburger Grünen eines der Kernanliegen der EVP, die Bewahrung der Schöpfung, mitvertreten. Es braucht trotzdem weiterhin dringend den christlichen ideellen Unterbau in der Umweltpolitik und weiteren ethischen Fragen.

Die EVP Freiburg dankt für alle Unterstützung und will sich weiterhin mit ganzer Kraft konstruktiv für Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschenwürde im Kanton einbringen und die christliche Stimme hörbar machen.

 

02.09.2019  | Sieben EVP-Kandidaturen für den Nationalrat

Die EVP des Kan­tons Frei­burg hat sie­ben enga­gierte Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die eid­ge­nös­si­schen Wah­len vom kom­men­den Herbst nominiert.

Die Liste 20 ist hin­sicht­lich der Ver­tei­lung der Sprach­re­gio­nen, der Alters­grup­pen, der Geschlech­ter, der beruf­li­chen Tätig­kei­ten sowie der

Die EVP des Kantons Freiburg hat sieben engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für die eidgenössischen Wahlen vom kommenden Herbst nominiert. 

Die Liste 20 ist hinsichtlich der Verteilung der Sprachregionen, der Altersgruppen, der Geschlechter, der beruflichen Tätigkeiten sowie der kirchlichen Zugehörigkeit erfreulich vielfältig. Mit Pastor David Hausmann und Verlagsleiter Niklaus Mosimann hat die EVP zudem zwei insbesondere in christlichen Kreisen bekannte Spitzenkandidaten. 
Es ist für die EVP eine grosse Freude, für den Wahlherbst mit Pastor David Hausmann, La Tour-de-Trême, Verlagsleiter Niklaus Mosimann-Schwab, Kerzers, Primarlehrerin und Familienfrau Mirjam Lehmann-Ritter, Fräschels, IT-Fachmann und Projektleiter Ueli Herren, Lurtigen, EPFL-Student Keran Kocher, Vaulruz, Kauffrau Karin Mrazeck, Düdingen, sowie Tiefbautechniker und Theologe Konstantin Stefanov aus Galmiz eine starke Liste präsentieren zu dürfen. 

Die EVP des Kantons Freiburg hat sich zum Ziel gesetzt, einen substanziellen Beitrag zugunsten der Wahlziele der EVP Schweiz zu leisten und dazu beizutragen, dass die EVP schweizweit mindestens zwei Prozent Wählendenanteil erzielt. Zudem will die kantonale EVP zu einer Stärkung der politischen Mitte beitragen.


Freiburger Wahlflyer
Kandidierendenfoto in Druckauflösung

11.05.2018  | Die EVP politisiert differenziert

Der Prä­si­dent der Frei­bur­ger EVP nimmt Stel­lung zum Arti­kel «Implo­sion einer Par­tei» in den Frei­bur­ger Nach­rich­ten vom 2. Mai 2018.

Stel­lung­nahme zum Arti­kel «Implo­sion einer Par­tei» in den Frei­bur­ger Nach­rich­ten vom 2. Mai 2018:

Wir von der frei­bur­gi­schen EVP bedau­ern es sehr,

Der Präsident der Freiburger EVP nimmt Stellung zum Artikel «Implosion einer Partei» in den Freiburger Nachrichten vom 2. Mai 2018.

Stellungnahme zum Artikel «Implosion einer Partei» in den Freiburger Nachrichten vom 2. Mai 2018:

Wir von der freiburgischen EVP bedauern es sehr, dass die kleinen Parteien derzeit akute personelle Probleme haben, auch uns geht es diesbezüglich nicht besser. Wir betrachten die Arbeit von kleineren Parteien – neben derjenigen der EDU zum Beispiel auch diejenige der Grünen und der Mitte Links-CSP – als wertvoll, weil sie wichtige Themen besetzen, die in den Diskursen und Tendenzen der Grossparteien manchmal unterzugehen drohen.

Klarzustellen bezüglich der Positionen der EVP Freiburg ist, dass sie nicht links-liberal politisiert, wie in den Freiburger Nachrichten vom 2. Mai im Artikel zur EDU zweimal unpräzis behauptet wird, sondern differenziert: Bezüglich sozialer und ökologischer Themen positioniert sie sich derzeit eher links der Mitte für Solidarität und Umweltschutz, während sie beispielsweise in gesellschaftspolitischen und ökonomischen Fragen für christlich-konservative Werte und gegen weitere ungehemmte Liberalisierungen eintritt.

Wer im heutigen Sinn auf politischer Ebene «liberale» Positionen vertritt, möchte in erster Linie den Staat aus den als Privatsache betrachteten Dingen raushalten. Die EVP ist hier immer wieder bestrebt, sich diesbezüglich in der Mitte zu positionieren: Weder zu viel Staat auf der einen noch zu viel Privat auf der anderen Seite nützen und schützen nachhaltig Mensch und Umwelt, sondern ein möglichst ausgewogenes und faires Verhältnis.

SIMON GREBASCH, MÜHLEDORF

22.07.2017  | Die EVP Freiburg ist wieder im Murtener Parlament vertreten

Zu Beginn der der Gene­ral­rats­sit­zung von Anfang Mai wur­den zwei Rück­tritte bekannt­ge­ge­ben. Für die schei­dende Alexa Dürig (CVP) rückt nun Dr. Harald Weisse für die EVP nach.

Im Novem­ber 2015 trat die EVP Frei­burg mit der CVP auf einer gemein­sa­men Liste an den Gene­ral­rats­wah­len an und ver­lor ihr bei­den Man­date. Weisse

Zu Beginn der der Generalratssitzung von Anfang Mai wurden zwei Rücktritte bekanntgegeben. Für die scheidende Alexa Dürig (CVP) rückt nun Dr. Harald Weisse für die EVP nach.

Im November 2015 trat die EVP Freiburg mit der CVP auf einer gemeinsamen Liste an den Generalratswahlen an und verlor ihr beiden Mandate. Weisse verpasste dabei die Wiederwahl nur knapp. Der sympathische Facharzt und Gründer der Privatschule Altavilla belegte bereits von 2014 bis 2015 einen Sitz im Murtener Generalrat, wo er Mitglied der Jugendkommission war.

Am 20. April 2017 lud der EVP-Vorstand seine Mitglieder zu einem offenen Werkstattgespräch über eine Standort- und Wegbestimmung der EVP Freiburg ein. 19 Personen folgten der Einladung. Die anwesenden Mitglieder zeigten sich geschlossen hinter der Kantonalpartei. Konkret soll der Vorstand bis Ende 2018 personell wieder gestärkt und das künftige Schwergewicht auf die Gemeindemandate gelegt werden. So will man der EVP im Kanton Freiburg wieder ein konkretes Gesicht geben.

22.05.2015  | Baumeisterin der Freiburger EVP ist gestorben

Susanne Rüfenacht-​Schenk, Musi­ke­rin und lang­jäh­rige Prä­si­den­tin der Frei­bur­ger EVP, ist am Diens­tag, 19. Mai 2015, nach kur­zer Krank­heit gestorben.

«Sie hat die Evan­ge­li­sche Volks­par­tei des Kan­tons Frei­burg geprägt und ihr ein Gesicht gege­ben», sagte der frü­here EVP-​Grossrat und poli­ti­sche

Susanne Rüfenacht-Schenk, Musikerin und langjährige Präsidentin der Freiburger EVP, ist am Dienstag, 19. Mai 2015, nach kurzer Krankheit gestorben.

«Sie hat die Evangelische Volkspartei des Kantons Freiburg geprägt und ihr ein Gesicht gegeben», sagte der frühere EVP-Grossrat und politische Weggefährte Daniel de Roche über Susanne Rüfenacht. De Roche hat im Verfassungsrat und bis 2011 im Grossen Rat als bisher Einziger für die EVP ein kantonales Mandat belegt, doch als unermüdliche Schafferin stand immer Susanne Rüfenacht dahinter.

Die Murtnerin war bei der Gründung der Kantonalpartei 1996 dabei und kümmerte sich um die Medien; ihr Sohn Michael wurde bald darauf Präsident. Von 2005 bis April 2015 war sie selber Präsidentin. Stark war Rüfenachts Partei im Raum Murten, wo die EVP unter anderem mit ihr drei Sitze im Generalrat erreichte. In Haut-Vully belegt die Partei einen Gemeinderatssitz, in Wünnewil-Flamatt einen im Generalrat, und letztes Jahr entstand eine Sektion Süd.

«Sie hat die Kraft für ihre politischen und ethischen Anliegen aus dem christlichen Glauben geschöpft», so de Roche. «Aber sie war nicht fundamentalistisch, sondern hatte ein feines politisches Gespür.» Parteisitzungen habe die ehemalige Kirchenorganistin und Leiterin der Musikschule immer mit einem Gebet und einem Kirchenlied begonnen. (Quelle: Freiburger Nachrichten vom 22.5.15, Urs Haenni).

Simon Grebasch, der derzeitige Präsident der Kantonalpartei sagt: «Susanne war nicht nur ein überaus engagiertes, gewissenhaftes, wie kein anderes die Freiburger Partei prägendes Mitglied. Sie ist vielen durch ihre offene, freundliche und bestimmte Art eine gute Ratgeberin und vertraute, liebe Freundin geworden. Sie hinterlässt eine grosse Lücke. Sie war eine natürliche, authentische Person, menschlich und barmherzig zugleich.»


Kennzahlen

Name: Evangelische Volkspartei der Schweiz

Gründungsjahr: 1919

Anzahl Mitglieder: 4'600

Anzahl Sitze im Nationalrat: 3

Selbstportrait: 

Die EVP ist eine verlässliche Kraft, die sich seit 1919 für eine lebenswerte und solidarische Schweiz einsetzt. Auf der Basis christlicher Werte wie Verantwortung, Gerechtigkeit oder Nachhaltigkeit betreibt die EVP als Mittepartei eine sachbezogene und lösungsorientierte Politik, die dem Wohl aller Menschen dient. Sie ist in den kantonalen Parlamenten mit gut 40 Mandaten vertreten. Die EVP will Familien unterstützen, die Schöpfung erhalten, Schulden abbauen und die Sozialwerke sichern. Sie fordert eine Wirtschaft, die fair mit Menschen und Ressourcen umgeht, Solidarität mit benachteiligten Menschen und den Schutz des menschlichen Lebens.