Eine starke Liste für den Kanton Freiburg

Die EVP des Kantons Freiburg hat sieben engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalrat nominiert. Stärken Sie mit Ihrer Wahl die Mitte. Die dieses Jahr 100-jährige EVP setzt sich ein für Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschenwürde.

Die Liste 20 ist hinsichtlich der Verteilung der Sprachregionen, der Altersgruppen, der Geschlechter, der beruflichen Tätigkeiten sowie der kirchlichen Zugehörigkeit erfreulich vielfältig. Mit Pastor David Hausmann und Verlagsleiter Niklaus Mosimann-Schwab hat die EVP zudem zwei insbesondere in christlichen Kreisen bekannte Spitzenkandidaten.
 

Kurzporträts der Nationalratskandidatinnen und -kandidaten

Freiburger EVP Wahlflyer

Pressefotos

Die Wahlen 2019 in den anderen Kantonen

Mit Zuversicht in die Zukunft

Nachdem die kantonale EVP in den letzten Jahren mit grossen Herausforderungen konfrontiert war, ging es in letzter Zeit erfreulicherweise wieder aufwärts.

Mit dem Wiedereinzug ins Murtener Stadtparlament 2017, mit der Verstärkung des Kantonalvorstandes in den vergangenen Monaten sowie mit der nun lancierten Wahlkampagne im Rahmen der Eidgenössischen Wahlen 2019 darf die EVP wieder mit Zuversicht in die Zukunft blicken. 

Die EVP ist äusserst dankbar, für den Wahlherbst mit Pastor David Hausmann, La Tour-de-Trême, Verlagsleiter Niklaus Mosimann-Schwab, Kerzers, Primarlehrerin und Familienfrau Mirjam Lehmann-Ritter, Fräschels, IT-Fachmann und Projektleiter Ueli Herren, Lurtigen, EPFL-Student Keran Kocher, Vaulruz, Kauffrau Karin Mrazeck, Düdingen, sowie Tiefbautechniker und Theologe Konstantin Stefanov aus Galmiz eine starke Liste präsentieren zu dürfen. Die EVP des Kantons Freiburg hat sich zum Ziel gesetzt, einen substanziellen Beitrag zugunsten der Wahlziele der EVP Schweiz zu leisten und dazu beizutragen, dass die EVP schweizweit mindestens zwei Prozent Wählendenanteil erzielt. Zudem will die kantonale EVP zu einer Stärkung der politischen Mitte beitragen.

Persönliches Wahlvideo aus dem Bundeshaus

Gemeinsam gegen Ausbeutung und Menschenhandel

Der Vizepräsident der EVP Kanton Freiburg, Konstantin Stefanov, engagiert sich als Mitglied der Fachgruppe Menschenhandel und Ausbeutung der EVP Schweiz.

Konstantin Stefanov ist Theologe sowie diplomierter Tiefbautechniker. Der dreifache Familienvater war Mitinitiant der Fachgruppe Menschenhandel und Ausbeutung, welche durch EVP Schweiz 2017 ins Leben gerufen wurde. 

Ausbeutung hat viele brutale Gesichter: Weltweit leben 800 Millionen Mitmenschen allein auf der südlichen Erdhalbkugel in extremer Armut, unterernährt und ausgebeutet. Flucht ist immer öfter die einzige, jedoch oft lebensgefährliche Perspektive. Auch in der Schweiz werden wahre Menschen zur Menschenware. Gehandelt, um ihre Körper für Sex zu verkaufen. In Abhängigkeit gehalten, um ihre Arbeitskraft auszubeuten in der privaten Pflege, in Gastronomie und Landwirtschaft, auf dem Bau. 

Erkenntnisse über Art und Ausmass des Phänomens sind lückenhaft, Experten gehen von einer enormen Dunkelziffer aus. Und vor allem: Ausbeutung ist in der Schweiz ein Low-Risk-Geschäft, das heisst kaum geahndet und äusserst lukrativ. Es braucht Priorisierung seitens der Behörden, dringend nötige Ressourcen für Spezialisten und Ermittler sowie rechtliche Anpassungen.

Die Initiierung der Fachgruppe war ein wichtiger Katalysator, damit die Thematik auf die politische Agenda gebracht werden konnte. Seit der Gründung 2017 hat die EVP auf parlamentarischer Ebene bereits diverse Anliegen deponieren können, unter anderem die Forderung eines Ausbaus der Ressourcen im Kampf gegen Menschenhandel, die Einführung eines Straftatbestandes für Arbeitsausbeutung sowie eine Erhöhung des Strafmasses für Menschenhandel. 

Mit vereinten Kräften für eine gestärkte Mitte

Die Evangelische Volkspartei ist im Kanton Freiburg zwar eine kleinere Partei, trotzdem spielt sie bei den Nationalratswahlen eine wichtige Rolle.

Die Mitglieder des Nationalrats werden durch das sogenannte Hagenbach-Bischoff-System gewählt. In diesem Wahlsystem sind grössere Parteien gegenüber kleineren grundsätzlich bevorzugt. Um diese Ungerechtigkeit zu minimieren, ist es bei Nationalratswahlen im Kanton Freiburg – anders als bei Wahlgängen auf kantonaler oder kommunaler Ebene – den Parteien gestattet, Listenverbindungen einzugehen. 

Die Mitteparteien haben sich geeinigt, schweizweit möglichst flächendeckend entsprechende Verbindungen einzugehen. Dank diesen Listenverbindungen können alle beteiligten Partner – EVP, CVP, GLP wie BDP – gleichermassen profitieren. Die EVP hat also bei den Nationalratswahlen valable Chancen, ihre Vertretung im nationalen Parlament auszubauen. Zusätzlich zu den Sitzen in den Kantonen Bern und Zürich bestehen insbesondere im Aargau sowie ebenfalls in der Waadt realistische Chancen, Sitze gewinnen zu können.

Im Gegenzug hat sich die EVP verpflichtet, in anderen Kantonen - unter anderem in Freiburg - mit der Beteiligung an den schweizweit vereinbarten Verbindungen dazu beizutragen, die Chancen auf Gewinne bei den beteiligten Partnern zu optimieren. Die vereinbarte Listenverbindung im Kanton Freiburg mit CVP, GLP und BDP wird also dazu beitragen, dass die Mitte gestärkt aus den Wahlen hervorgehen kann.

Ständerat

Für den Ständerat portiert die EVP Freiburg keine eigene Kandidatur.

Die EVP empfiehlt den Kandidaten der CVP, den amtierenden Ständerat Beat Vonlanthen, zur Wahl.

Darum setze ich mich für die EVP ein

«Die EVP äussert sich aus christlicher Perspektive fundiert und differenziert zu den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Dafür setze ich mich ein!»

Simon Grebasch
Präsident EVP Freiburg

David Hausmann

1977, La Tour-de-Trême [20.01]

Niklaus Mosimann-Schwab

1972, Kerzers [20.02]

Mirjam Lehmann-Ritter

1976, Fräschels [20.03]

Ulrich Herren

1958, Lurtigen [20.04]

Keran Kocher

1996, Vaulruz [20.05]

Karin Mrazeck

1986, Düdingen [20.06]

Konstantin Stefanov

1967, Galmiz [20.07]