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Herbstausflug der EVP FR nach Montmirail

Am 28. Sep­tem­ber 2013, setzte sich eine bund­durch­mi­schte Gruppe von EVP Mit­glie­dern und Freun­den des Kan­tons Frei­burg Rich­tung Thielle-Wavre, Kan­ton Neuen­burg, in Bewe­gung. Der jüng­ste Teil­neh­mer war gerade 4 Monate alt.

Orga­ni­siert von Doro­thee Wenk, ging es darum, die Don Camillo Com­mu­nität Mont­mi­rail näher ken­nen zu ler­nen und unte­rei­nan­der Gemein­schaft zu pfle­gen. Erfreu­li­cher­weise  konn­ten wir zwei neue Mit­glie­der in die­ser Runde begrüs­sen und beim Begrüssungskaffee,dem Mit­ta­ges­sen und dem gemein­sa­men Spa­zier­gang danach Bezie­hun­gen knüp­fen und ver­tie­fen.

Unter der fach­kun­di­gen Füh­rung des Montmirail- Mitar­bei­ters Pavel Cer­veny beka­men wir  Ein­blick in die Don Camillo Com­mu­nität.

Mont­mi­rail  als Ort der Bege­gnung und Besin­nung gehört seit 1988 zur Don Camillo Com­mu­nität, deren Namens­ge­bung auf die Roman­fi­gur von Gio­vanni Gua­res­chi zurück­geht. In den Ges­chich­ten lebt der Pfar­rer Don Camillo einen direk­ten, ein­fa­chen Glau­ben zu Jesus und gibt ihn in Liebe an seine Gemeinde und auch an sei­nen Erz­ri­va­len, den Bür­ger­meis­ter Pep­pone, wei­ter.

1977 hat­ten in Basel Mit­glie­der der christ­li­chen Band „Don Camillo“ die Idee einer lebenslän­gli­chen Gemein­schaft, in der Tra­di­tion der Klös­ter. Die erste Männer-WG in Birs­fel­den, die ein Jahr spä­ter eine Frauen-WG nach sich zog, ents­tand. 1988 wurde die frü­here Inter­nat­schule der Herrn­hu­ter Gemein­schaft von der Don Camillo Com­mu­nität über­nom­men. Die Com­mu­nität hat mit Mont­mi­rail noch Stan­dorte in Berin (Stadtk­los­ter Segen), Basel und seit Juli 2013 in Bern (Stadt­Com­mu­nität Dia­co­nis).

Mont­mi­rail hat ver­schie­dene Arbeitsz­weige. Die Com­mu­nität  führt in der schö­nen Drei-Seen- Region ein Gäs­te­haus, das von Grup­pen, z.B. 20 – 25 Kon­fir­man­den­la­ger pro Jahr, als auch Ein­zelgäste, gut beans­prucht wird. Sie orga­ni­siert the­ma­tische Verans­tal­tun­gen wie Sing­wo­che­nen­den, „Stille Tage“, Kurse wie „phan­ta­sie­voll pre­di­gen“ und unte­rhält und pflegt die his­to­rische Lie­gen­schaft und ihre Umge­bung. Ein wei­teres Stand­bein ist mit der Obst­plan­tage, der Milch­wirt­schaft und den Pfer­des­tal­lun­gen die Land­wirt­schaft. Der ganze Betrieb soll in den nächs­ten Jah­ren auf Bio- Stan­dard ange­passt wer­den. Neu ist zudem die Umset­zung des Projektes „Pers­pec­ti­ve­Plus“, in wel­chem  Jugend­li­chen in Zusam­me­nar­beit mit der IV eine Ers­taus­bil­dung ermö­glicht wird.

Ein Moment der Besin­nung erleb­ten wir als EVP Frei­burg bei einem der drei Tag­zei­ten­ge­bete, dem Mit­tag­sge­bet in der Kapelle. Der Besuch in Mont­mi­rail stimmt nach­denk­lich. Ungefähr 6 Fami­lien und 4 Ein­zel­per­so­nen leben hier im Ver­trauen auf Gott und für den Dienst am Nächs­ten gemein­sam ihren christ­li­chen Glau­ben. Eines ist sicher: frü­her oder spä­ter wird der eine oder andere Besu­cher an die­sen Ort zurü­ck­keh­ren.

 

Medien­dienst EVP FR, Ruth Pel­le­grini